Immer öfter sind wohlwollende Beiträge in allerlei Foren zu lesen, in denen von Wundermitteln gegen die leidigen Hausstaubmilben zu lesen ist. Von Zimt-Öl bis
Neem-Spray bzw. Niemspray.
Durch eigenes Leiden gezwungen, versuchte ich selbst alles um der Milbenplage Herr zu werden und natürlich auch allerlei Natur-Mittel. Diese Mittel werden oft unter verschiedenen Markennamen in Apotheken und Drogerien oder im Internet angeboten und werden von keinen Krankenkassen bezahlt. Die Kosten sind denen eines Medikamentes entsprechend und damit extrem hoch, obschon es eigentlich relativ billige Produkte sind. Aber wer ein Leiden hat, ist gerne bereit weit in die Tasche zu greifen und dafür auch einiges locker zu machen. Soweit so gut.
Als starker Allergiker spüre ich mit einem Atemzug die Allergenbelastung in Bettwaren (besonders in Hotelbetten kann ich leicht sagen, wie der Zustand ist) und kann relativ gut sagen, welche Maßnahme was gebracht hat. Natürlich ist das subjektiv und ein persönlicher Erfahrungswert aber ich bin sicher andere Allergiker werden mir hier zustimmen…
Naturmittel – die Lehre aus der Erfahrung
Ich bin natürlich in keiner Weise gegen Naturmittel, wenn diese Wirkung zeigen und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Die Niem- oder Neem-Produkte kannte ich schon früh als natürliche Mittel zum Pflanzenschutz vor saugenden Insekten. Kleine Spinnentiere, wie Milben es sind, kennt ja letztlich jeder Hobbygärtner als lästige Schädlinge, die die Pflanzen ruinieren. Die Spinnmilbe zum Beispiel ist ein Ärgernis, dass nur schwer zu beseitigen ist. Da versucht man schon auch mal die naturnahen Mittel mit Neem oder Niem, die als Spezialzubereitung gegen Spinnmilben verkauft werden. Schon hier sind die relativ teuren Produkte für mich enttäuschend gewesen. Die versprochene Wirkung war nur in geringem Ausmaß vorhanden, eine dauerhafte Linderung des Problems trat nicht ein. Trotz mehrfacher, hochdosierter Anwendung trat nur eine kurzfristige Besserung ein. Nach einigen Tagen schienen sich alle Milben von ihrem Schrecken erholt zu haben und machten munter mit ihrem Zerstörungswerk weiter. Zugute halten kann ich hier nur, dass meine Pflanzen keinen Schaden genommen hatten…
Trotz enttäuschender Ergebnisse beim Pflanzenschutz versuchte ich diese Wirkstoffklasse auch (mit verschiedenen Produkten) gegen die Hausstaubmilbe ein zu setzten. Der subjektive Erfolg war, wenig überraschend, nur minimal. Nachdem die Flaschen verbraucht waren, hatte ich neben dem schnell verschwindenden Geruch (den ich als eher angenehm empfinde) auch das Gefühl die geringe Wirkung nimmt innerhalb von Tagen auch noch ab. In Summe betrachtet waren diese Mittel allesamt für mich keine Hilfe und nur kosmetisch. Ich werde diese auch nicht mehr kaufen (besonders zu diesen Preisen).
Andere Mittel wir Zimt-öl, die noch weniger Rückhalt in Fachkreisen genießen, habe ich erst gar nicht getestet, um meine Schlafstätte nicht noch mehr zu belasten. Letztlich bringt man ja auch immer Feuchtigkeit mit auf, was ja eher kontraproduktiv ist (Milben hassen Trockenheit). Zudem möchte ich nicht auf einem Zimtbrötchen schlafen.
Das bei Matratzen wirklich (im Hausgebrauch) hilft sind Encasings! Diese richtig verwendet und mit den anderen (im
Blog gegebenen) Tipps kombiniert bringt, meiner Erfahrung nach, den besten Schutz vor den Milben und wirkt auch nachhaltig.
Die Naturmittel mögen anderen helfen, meine Erfahrung ist negativ und daher kann ich diese auch nicht empfehlen.
Immer öfter sind wohlwollende Beiträge in allerlei Foren zu lesen, in denen von Wundermitteln gegen die leidigen Hausstaubmilben zu lesen ist. Von Zimt-Öl bis
Neem-Spray bzw. Niemspray.
Durch eigenes Leiden gezwungen, versuchte ich selbst alles um der Milbenplage Herr zu werden und natürlich auch allerlei Natur-Mittel. Diese Mittel werden oft unter verschiedenen Markennamen in Apotheken und Drogerien oder im Internet angeboten und werden von keinen Krankenkassen bezahlt. Die Kosten sind denen eines Medikamentes entsprechend und damit extrem hoch, obschon es eigentlich relativ billige Produkte sind. Aber wer ein Leiden hat, ist gerne bereit weit in die Tasche zu greifen und dafür auch einiges locker zu machen. Soweit so gut.
Als starker Allergiker spüre ich mit einem Atemzug die Allergenbelastung in Bettwaren (besonders in Hotelbetten kann ich leicht sagen, wie der Zustand ist) und kann relativ gut sagen, welche Maßnahme was gebracht hat. Natürlich ist das subjektiv und ein persönlicher Erfahrungswert aber ich bin sicher andere Allergiker werden mir hier zustimmen…
Naturmittel – die Lehre aus der Erfahrung
Ich bin natürlich in keiner Weise gegen Naturmittel, wenn diese Wirkung zeigen und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Die Niem- oder Neem-Produkte kannte ich schon früh als natürliche Mittel zum Pflanzenschutz vor saugenden Insekten. Kleine Spinnentiere, wie Milben es sind, kennt ja letztlich jeder Hobbygärtner als lästige Schädlinge, die die Pflanzen ruinieren. Die Spinnmilbe zum Beispiel ist ein Ärgernis, dass nur schwer zu beseitigen ist. Da versucht man schon auch mal die naturnahen Mittel mit Neem oder Niem, die als Spezialzubereitung gegen Spinnmilben verkauft werden. Schon hier sind die relativ teuren Produkte für mich enttäuschend gewesen. Die versprochene Wirkung war nur in geringem Ausmaß vorhanden, eine dauerhafte Linderung des Problems trat nicht ein. Trotz mehrfacher, hochdosierter Anwendung trat nur eine kurzfristige Besserung ein. Nach einigen Tagen schienen sich alle Milben von ihrem Schrecken erholt zu haben und machten munter mit ihrem Zerstörungswerk weiter. Zugute halten kann ich hier nur, dass meine Pflanzen keinen Schaden genommen hatten…
Trotz enttäuschender Ergebnisse beim Pflanzenschutz versuchte ich diese Wirkstoffklasse auch (mit verschiedenen Produkten) gegen die Hausstaubmilbe ein zu setzten. Der subjektive Erfolg war, wenig überraschend, nur minimal. Nachdem die Flaschen verbraucht waren, hatte ich neben dem schnell verschwindenden Geruch (den ich als eher angenehm empfinde) auch das Gefühl die geringe Wirkung nimmt innerhalb von Tagen auch noch ab. In Summe betrachtet waren diese Mittel allesamt für mich keine Hilfe und nur kosmetisch. Ich werde diese auch nicht mehr kaufen (besonders zu diesen Preisen).
Andere Mittel wir Zimt-öl, die noch weniger Rückhalt in Fachkreisen genießen, habe ich erst gar nicht getestet, um meine Schlafstätte nicht noch mehr zu belasten. Letztlich bringt man ja auch immer Feuchtigkeit mit auf, was ja eher kontraproduktiv ist (Milben hassen Trockenheit). Zudem möchte ich nicht auf einem Zimtbrötchen schlafen.
Das bei Matratzen wirklich (im Hausgebrauch) hilft sind Encasings! Diese richtig verwendet und mit den anderen (im
Blog gegebenen) Tipps kombiniert bringt, meiner Erfahrung nach, den besten Schutz vor den Milben und wirkt auch nachhaltig.
Die Naturmittel mögen anderen helfen, meine Erfahrung ist negativ und daher kann ich diese auch nicht empfehlen.
Naturheilmittel bei Hausstaubmilbenallergie
1 Kommentare:
Der Artikel ist zwar schon älter, aber dennoch möchte ich auf eine weitere Alternative zu Encasings und Sprays hinweisen: nach mehreren Jahren haben wir zusammen mit den Hohensteiner Instituten eine beheizbare Matratze zur marktreife gebracht, die nachweislich 100% frei von Haustaub-Milben ist! Mehr Informationen zu der beheizbaren Matratze Wellmed Allergo unter www.wellmed.org. Über das Kontaktformular erreichen Sie auch mich. Herzliche Grüße und angenehme Nächte,
Sven Schaller
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